BAFTA und der Joker

Mit der nun gerade erfolgten elffachen Nominierung bei den BAFTA-Film- Awards scheinen nun auch meine letzten Zweifel ausgeräumt, dass Joaquin Phoenix den Oscar für die beste Darstellung einer männlichen Person auf der Leinwand überreicht bekommt.

Obwohl mir dieses ganze Brimborium eigentlich vollkommen egal ist, möchte ich unbedingt, dass er diese Auszeichnung erhält, der Rest versinkt in meinen Augen in einem Meer der Gleichgültigkeit.

Schon nach dem ersten Ansehen des ersten Trailers vor geraumer Zeit war mir klar, dass es nur diesen einen Aspiranten dafür geben kann, zumindest aus meiner Sicht.

Man kann gerade im Filmbereich viele Ansichten haben, und konträre Positionen einnehmen, aber dann und wann wird man mit einer Performance konfrontiert, die einfach alle Grenzen zu überschreiten scheint, und alle gegensätzliche Standpunkte zu einen weiß.

„Der Joker“ ist so eine Ausnahmevorstellung, schon nach wenigen Sekunden der allerersten Szene war mir klar, hier etwas Großartigem beizuwohnen, und sofort in das Geschehen auf der Leinwand einzutauchen.

Und ich wurde nicht enttäuscht, bleib gefesselt bis zur allerletzten Sekunde der Vorstellung, ein optimales Ergebnis, welches man nur selten erlebt.

Vor zwei Jahren habe ich genauso gefiebert mit der weiblichen Hauptdarstellerin des Filmes „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“, und ich wurde genauso belohnt, wie hoffentlich dieses Jahr auch!

3 Gedanken zu “BAFTA und der Joker

  1. Schön, dass Du so zuversichtlich bist. Ich würde mich auch wie verrückt freuen, wenn er den Oscar gewinnt. Nun gilt er als „schwierig“ und das Ganze ist auch irgendwo ein Beliebtheitswettbewerb. Er hat sich leider mit seiner Rede bei den Globes auch keinen Gefallen getan. Außerdem hasst er bekanntlich den Preisverleihungszirkus. Aber gut, es haben auch Sean Penn, Marlon Brando gewonnen, in die Riege würde er ganz gut reinpassen. Ich drücke fest die Daumen.

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    1. Tja, vielleicht besteht doch noch ein wenig Unsicherheit, zumal hinter den Kulissen dieser „Awards- Veranstaltungen“ auch von bestimmten Kräften wegen zu wenig Diversität genörgelt,und die Dominanz der „weißen Männer“bei den Topnominierungen angeprangert wird.

      Dennoch denke ich, dass die Leistung von Phoenix ein absoluter Überflieger des vergangenen Filmjahres war, die auch durch ideologische oder genderspezifische Verblendung nicht um ihre Anerkennung gebracht werden sollte!

      Die Idee aus China(Hongkong?) zu Schreiben fand ich cool!

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  2. Stimmt, bei den BAFTAS haben sie sich auch schon wieder aufgeregt, dass sie so „weiß“ sind. BAFTAS interessieren mich aber eh nur kurz vor den eigentlichen Oscars.

    Ich finde seine Leistung von den ganzen Männern, die voraussichtlich mit ihm für den Oscar nominiert werden, auch am besten. Na mal gucken, Montag wissen wir mit den Oscar-Nominierungen auf jeden Fall mehr.

    Ich bin in Shanghai, mein Laptop reist generell mit mir. Im Festland China sind aber ganz viele Seiten blockiert und bei WordPress kommt man auch nicht immer rein. VPN funktioniert auch nicht immer. 👍😉

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