Tierschutz oder Spenden sammeln?

Es ist ganz schön schwer nach zwei Monaten Abstinenz ein Thema zu finden, für welches es sich lohnt einen neuen Beitrag zu schreiben.

Irgendwie ist man aus dem Trott gekommen,man fiebert nicht, Silben,Worte oder ganze Sätze zu Papier zu bringen.

Über sechs Wochen Aufenthalt im sonnigen Kalifornien, und ein gerüttelt Maß an Arbeit,haben die Zeit fliegen lassen, den Abstand zum eigenen Blog fast schon destruktiv vergrößert.

Ein paar Tage musste ich schon nach einem Thema suchen, jetzt habe ich eins gefunden und lege einfach mal los!

Es geht um Tierschutz, der World Wide Fund for Nature,kurz WWF genannt, berichtet auf seiner eigenen Webseite von einer Tragödie, die sich im östlichen Afrika abgespielt hat.Der Beitrag ist zwischen den ganzen Aufrufen und Hinweisen zum Spenden für den „Naturschutz“ kaum auszumachen, aber ich habe ihn trotzdem gefunden.

 

WWF 1 Oktober 2018_00000

Traurig, ist es zu erfahren, dass bei einem Umsiedlungsprojekt von elf sehr stark bedrohten Spitzmaulnashörnern in Kenia alle elf Exemplare ihr Leben verloren haben. Den genauen Grund dafür scheint man laut WWF noch nicht zu kennen, es wird auch nicht erörtert, ob die Tiere eines natürlichen Todes gestorben sind, oder durch Gewalteinwirkung.

Jetzt kenne ich mich mit diesem Großgetier nicht so gut aus, weiß aber, dass sie in ihrem eigentlichem Lebensraum so gut wie keinen Chance mehr haben, auf diesem Planeten noch länger in Freiheit zu verweilen.Daher wollte man sie aber umsiedeln, um auf geschütztem Terrain eine neue Population aufzubauen, und so die Art mittelfristig auf ein solides Fundament zu stellen.

Vielleicht sind diese gewaltigen Tiere besonders heimatverbunden, und mögen es nun gar nicht, gegen ihren Willen in ein anderes, ihnen nicht bekanntes Gebiet umgesiedelt zu werden.Schon in der Verfilmung „Die Blechtrommel“ von Herrn Grass konnte man den Satz vernehmen:“Mit Kaschuben kann man machen keene Umzüge nich!“ Vielleicht gilt diese Aussage ja auch für diese urtümlichen Unpaarhufer.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob Tierschutz in der aktuellen Form überhaupt noch sinnvoll ist? Würden die Tiere in ihren angestammten Ambiente noch genüsslich Blätter von dornigen Zweigen mit ihrer spitzen Oberlippe abpflücken, wenn man sie in Ruhe gelassen hätte?

Wie viele Spendengelder hat man für dieses Projekt in Kenia ausgegeben? Und wird durch diese Maßnahmen auch nur ein einziger Afrikaner davon abgehalten, sich am Wildtierbestand seiner Heimat zu vergreifen? Ich glaube eher nicht.

WWF 2 Oktober 2018_00000

Umweltverschmutzung durch Plastikeinträge scheinen beim WWF auch eine ziemlich große Rolle zu spielen. Aus einer ganz anderen Ecke dieser Welt wird von einer ungeheuren Verschmutzung des Mekongs berichtet. Der riesige Fluss. eine Lebensader in Südostasien, in einem wunderbaren Delta in den Ozean mündend, wird durch seine Anwohner extrem mit Kunststoffabfällen belastet. Der WWF möchte dies verhindern, in dem er durch Spendengelder, Mülltonnen, Abfallbehälter und Recycling- Container beschafft, und die Vietnamesen bittet, ihre Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen.

Ja, da bin ich gern bereit, etwas von meinem Geld abzugeben,der Spendenpfeil ist nicht zufälligerweise bei 80 Euro eingestellt, weniger scheint nicht schicklich zu sein, Geizhälse sollen sofort durch ein schlechtes Gewissen belastet werden.

Auch hier stellt sich natürlich die Frage warum die vietnamesische Regierung ihre Bürger nicht aufklärt, und warum es besser sein soll, wenn von meinem Geld ein Sammelbehälter im ehemaligen Saigon aufgestellt wird?

Nee, ich glaube da mach ich nicht mehr mit, auch die Wale wären komplett ausgestorben, wenn man Produkte, die man aus diesen großen Fischen gewonnen hatte, nicht durch andere Erzeugnisse ersetzt hätte. Die großen Tiere können Thomas Edison unendlich dankbar fürs seine Erfindung sein, denn ohne Strom würden wir noch heute einen Blogbeitrag im lauen Schein einer rußigen Tranfunzel betrachten, und uns die Augen überanstrengen.Für die Besatzdichte der Meeressäuger wäre die Nichterfiindung eine Katastrophe gewesen, da hätten auch übereifrige „Aktivisten“ nichts ausrichten können.!

 

WWF 5 Oktober 2018_00000

Wären Wale hingegen gar nicht gejagt worden, könnten die Ozeane dieser Erde kaum noch atmen, würden an Übersättigung leiden, hervorgerufen durch die mächtigen  Leiber dieser riesigen Tiere, ein Ausflug per Segelboot mit der holden Geliebten nach Helgoland wäre vermutlich nicht ohne Weiteres möglich aufgrund der immensen Kollisionsgefahr!

 

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