Hurra, der Kiemenatmer hat gewonnen!

„The Shape of Water“  ergattert den Hauptpreis bei den Oscar- Verleihungen, das geht aus meiner Perspektive voll in Ordnung!

Eine kleine „Lobeshymne“ über diesen Film hatte ich ja bereits in meinem vorletzten Beitrag von mir gegeben.

Oscar Statue März 5 2018_00000

Insgesamt bin ich zufrieden mit der Preisvergabe, insbesondere natürlich, weil sich das Duo McDormand/Rockwell aus „Three Billboards outside Ebbing,Missouri,“ ab sofort zwei der begehrten Figuren auf die heimischen Kaminsimse stellen darf.

Das der Film „Get out“ mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde, findet ebenfalls meine volle Zustimmung, die Idee,dass sich vermögende weiße Menschen farbiger Mitbürger als Ersatzteillager bedienen, oder eine günstige Haushaltshilfe ohne Widerspruch zurechtbasteln, ist in der Tat mehr als faszinierend!

Umgesetzt fand ich den Film nicht überzeugend,aus meiner Sicht verfügt der Hauptdarsteller bei Weitem nicht über das Vermögen, einen Spielfilm über die gesamte Länge zu tragen und den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen, zu limitiert vor allem die Mimik. Eine Nebenrolle in „Mr. Bean“ oder als ständig hinterherlaufender Sidekick wie in „Sicario“ kann er verkaufen, mehr aber auch nicht.

Am meisten hat mich jedoch gestört, dass er den Ort des sich zusammenbrauenden Unbills nicht schon viel früher verlassen hat,hübsche Freundin hin oder her, das Szenario war einfach zu beängstigend mit den zombieesken Hausangestellten und den folgenden Auffälligkeiten.

Vor Jahrzehnten hat Eddie Murphy in seiner Eigenschaft als Stand-up- Comedian zum Film „Poltergeist“folgerichtig bemerkt:“If there is a Ghost in the House, get the F… out!“ Gleiches könnte man auch für „Get out“ sagen, verschwinde einfach,bevor der Lobotomist oder Augenausstecher kommt!

Das war es auch schon von meiner Seite, alle anderen Werke die ausgezeichnet wurden, habe ich nicht gesehen.

Gut auch,dass der „politische“ Aspekt und gekünstelte #MeToo Debatten an diesem Abend nur  bescheidende Nebenrollen spielen durften.

Ab sofort gilt es den Blick wieder nach vorne zu richten, auf ein spannendes Kinojahr 2018!

Wenn ich einen persönlichen „Wunschfilm“ für dieses Jahr frei hätte, würde ich ihn mit Anya Taylor-Joy,Francesca Eastwood, Richard Brake und Sid Haig in den tragenden Rollen besetzen. Ort und Handlung wären egal, die Maske würde wegen der extrem ausdrucksvollen Gesichter viel Geld sparen!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s